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Die Zoologisch-Botanische Gesellschaft in Österreich (ZooBot) ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Zweck, das Studium aller Disziplinen der Biologie (speziell organismische Biologie, Ökologie, Biodiversitätsforschung, Naturschutz) anzuregen. Insbesondere sollen die Erforschung der (heimischen) Organismen und ihrer Interaktionen gefördert sowie naturwissenschaftliche Kenntnisse verbreitet werden. Die ZooBot will aktiv dazu beitragen, dass wir unsere Verantwortung für die Natur wahrnehmen und diesen gesellschaftlichen Auftrag nach außen tragen. Die ZooBot sieht sich als Plattform, um die Kommunikation von Biolog*innen aus unterschiedlichen Fachrichtungen zu fördern, seien es Wissenschafter*innen, Studierende, Lehrende an Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen, Privatforscher*innen oder interessierte Laien. Der Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen biologischen Gesellschaften und Vereinen gehört ebenso zum Vereinszweck wie die Vertretung der Interessen der biologischen Forschung und des Naturschutzes nach außen. Die ZooBot möchte das Haus sein, unter dessen Dach sich auch neue Aktivitäten oder Arbeitsgruppen im Sinne der Vereinsziele entwickeln, organisieren und präsentieren können.


Aktuelles

Launch des ZooBot-Projekts „Biolografien“

Die kürzlich gegründete ZooBot-Projektgruppe „Biolografien“ sucht Verstärkung im ehrenamtlichen Recherche-Team für ein vermutlich einzigartiges Vorhaben: Die Lebensdaten von wissenschaftlich aktiven Biolog:innen, die vor allem vor der Digitalisierung in Österreich tätig waren, gehen trotz ihrer Berühmtheit häufig in Papierbergen verloren und drohen in Vergessenheit zu geraten. Forschung baut aufeinander auf und deswegen ist es der ZooBot wichtig, sich mit der Vergangenheit österreichischer Naturwissenschaft auseinanderzusetzen. Dieses Projekt möchte eine Sammlung der Vitae und Bibliografien österreichischer Biolog:innen erstellen und benötigt dabei dringend Unterstützung ihrer Mitglieder. Interesse? Melden Sie sich gerne bis 07.01.2024 bei Friedrich Gusenleitner

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Nachlese Tage der Biodiversität 2023

Die dreitägige Konferenz „Tage der Biodiversität 2023“ war ein großer Erfolg – 5 Organisationen haben an einem Strang gezogen und Großes auf die Beine gestellt. Eine Nachlese findet sich bei ABOL:

https://www.abol.ac.at/2023/das-waren-die-tage-der-biodiversitaet-2023/

Acta ZooBot Austria, Band 159 ist erschienen

Der Band 159 der „Acta“, der wissenschaftlichen Zeitschrift der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Österreich ist Ende Mai 2023 erschienen und online gegangen. Im aktuellen Band versammeln wir Beiträge des Symposiums „Lobau soll leben“, das im April 2022 im Naturhistorischen Museum abgehalten und wesentlich von der ZooBot mit initiiert und organisiert wurde (Vorträge auf Youtube). Neben den Beiträgen über die „Lobau“, Wiener Teil des Nationalparks Donau Auen, bereichern den Band weitere Artikel zu Biologie und Ökologie aquatischer Lebensräume sowie Abstracts der ABOL-Tagung 2022. Wir freuen uns über den inhaltsreichen Band und hoffen auch, künftige Autoren der Zeitschrift zu Einreichungen zu motivieren.

Print-Exemplare können unter info@zoobot.org bestellt werden, s. Preisliste. Die Artikel finden Sie open access als PDF-Dateien im Archiv der Zeitschrift.

Franz Essl ist Wissenschaftler des Jahres 2023

Die ZooBot gratuliert Ihrem Vorstandsmitglied Prof. Dr. Franz Essl Department of Botany and Biodiversity Research, Universität Wien herzlich zu seiner Ernennung zum Wissenschaftler des Jahres 2023! Mit seiner Expertise in Forschung und insbesondere auch in der Universitätslehre ist Franz Essl eine zentrale Figur im Kampf gegen Biodiversitätskrise und Klimakrise.


Krieg in der Ukraine: Statement der ZooBot

We express our shock at the Russian attack against Ukraine, a democratic and independent country. This invasion is a violation of international law and of core values of humanity. We strongly condemn this offense against the fundamental principles of freedom, democracy, and self-determination – the basis for academic freedom and for scientific exchange and cooperation.

Above all, we call on the Russian leadership to immediately put an end to this war against Ukraine.

We express our deepest sympathy and solidarity with the people of Ukraine, in particular with the scientific community and the scientists in Ukraine. While we are aware that speaking out publicly against this senseless and criminal war is difficult for Russian citizens under the current regime, we particularly treasure the courage of those colleagues that do so. Also, we are very appreciative of everybody who supports de-escalation in this conflict.

Scientific cooperation and exchange between Austrian, Ukrainian and Russian institutions and individuals have always been part of common European culture and intellectual identity. We would like to encourage and support scientists and scientific organizations worldwide to raise their voice against this attack of freedom and humanity.

Möglichkeiten für ukrainische Wissenschafter, sich für Forschungsaufenthalte in Österreich über den ÖAW zu bewerben/Opportunity for Ukrainian scientists to apply for research stay in Austria:
https://www.oeaw.ac.at/oeaw/presse/nachrichten/oeaw-setzt-zeichen-der-solidaritaet-mit-ukraine
https://www.oeaw.ac.at/oeaw/presse/nachrichten/emergency-call-der-oeaw-fuer-forschende-aus-der-ukraine-startet

Soforthilfe für kriegsbetroffene Studierende/Emergency instant aid for war affected students:
https://www.oeh.ac.at/ukraine-info?mtm_campaign=newsletter_2022-03

Veranstaltungen

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